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Jürgen Weber



Jürgen Weber studierte Musiktheater-Regie in Hamburg bei Götz Friedrich. Für sein Diplom inszenierte er eine eigene Neufassung der Lustigen Witwe von Franz Lehar. Neben dem Studium und im Anschluss daran führte er zunächst bei kleineren Dokumentar- und Kurzfilmen sowie bei Werbefilmen und Musikvideos Regie. Später war er längere Zeit als TV-Regisseur und Drehbuchautor tätig. Seit 2005 widmet er sich wieder vermehrt dem Musiktheater.

2008 inszenierte Weber die spätromatische Opernausgrabung Die Rose vom Liebesgarten von Hans Pfitzner am Chemnitzer Opernhaus unter Einsatz von Projektionen und Balletteinlagen in einem stark von populärkulturellen Einflüssen geprägten Multimedia-Stil. Anstelle der üblichen Übertitel verwendet Weber Texteinblendungen, die das Bühnengeschehen auf einer Metaebene kommentieren und teilweise ironisieren. Bei den Vorbereitungen für die Pfitzner-Produktion in Chemnitz experimentierte Weber erstmals mit einem öffentlichen Online-Probentagebuch in Form eines die Produktion begleitenden Blogs, in welchem der gesamte Entstehungsprozess der Inszenierung für Interessierte offengelegt und zur Diskussion gestellt wird. Diesen Ansatz eines offen gesuchten Dialogs mit dem Publikum verfolgt und entwickelt Weber seither in seinen musiktheatralischen Arbeiten weiter.

2011 folgten in kurzer Folge mit Robin Hood von Albert Dietrich am Theater Erfurt eine weitere Ausgrabung aus der Spätromantik, Die lustige Witwe von Franz Lehár am Mainfranken Theater in Würzburg sowie der vielgelobte Publikumserfolg der deutschen Erstaufführung von Swanhunter, einer erst 2009 im englischen Leeds uraufgeführten Kammeroper aus der Feder des zeitgenössischen englischen Komponisten Jonathan Dove. Bei der letztgenannten Produktion verantwortete Weber in einem kreativen Rundumschlag neben der Regie auch Ausstattung und Kostüme.